Schmankerl inmitten idyllischer Berge {Noch mehr Mitbringsel aus dem Sommerurlaub}

Buttermilchscharren

Buttermilchscharren

Und noch ein Mitbringsel habe ich aus unserem Sommerurlaub für euch: einen Buttermilch-Kaiserschmarrn!

Mit den Kindern haben wir während der zwei Wochen in den österreichischen Alpen eine Sennerei (Molkerei) besucht - wobei das nicht heißen soll, dass der Ausflug nur die Kinderherzen höher schlagen ließ! In Mayrhofen gibt es die "ErlebnisSennerei Zillertal". Dort werden typisch regionale Käse, wie beispielsweise der "Graukäse", produziert. Aber die Sennerei stellt auch eine ganze Reihe weiterer Käsesorten aus Kuh-, Schafs- und Ziegenmilch her, durch die man sich genüsslich durchprobieren kann. Wie das gesamte Zillertal verarbeitet auch diese Sennerei ausschließlich, so zumindest ist mein Eindruck, Heumilch.

Da wir uns weitgehend selbst versorgt haben und ich regionale Spezialitäten im Urlaub sehr schätze, landeten viele regionale oder zumindest regional inspirierte Speisen auf unserem Tisch. Zwar ist der Butterlich-Kaiserschmarren kein wirkliches Gebäck, aber ich habe das Rezept in der Sennerei entdeckt und war einfach so begeistert, dass ich es mit euch teilen möchte!

Der Schmarren ist locker leicht und schmeckt herrlich mit karamellisierten Äpfeln :)

Der Schmarren ist locker leicht und schmeckt herrlich mit karamellisierten Äpfeln :)

Zutaten für den Kaiserschmarren

  • 6 EL Mehl
  • 400ml Buttermilch
  • 4 große oder 6 kleine Eier
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Hand voll Rosinen
  • Butter und neutrales Öl zum Braten
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung des Kaiserschmarrens

Den Rezeptvorschlag der Sennerei habe ich ein wenig abgewandelt, Rosinen und Vanillezucker habe ich ergänzt und mich entschieden, die Eier zu trennen und das Eiweiß als Schnee unter den Teig zu heben. Durch den Eischnee ist der Schmarren noch luftiger und die Süße von Rosinen und Vanillezucker ergänzt die frische und eher herbe Buttermilch wunderbar. Die Rosinen habe ich bereits zwei Tage vor Zubereitung des Schmarrens in Wasser eingeweicht, damit sie schön saftig werden. Sie lassen sich währenddessen in einem luftdichten Gefäß im Kühlschrank lagern.

Alle Zutaten bereit stellen

Alle Zutaten bereit stellen

Zuerst gebe ich also das Mehl mit dem Salz, dem Vanillezucker, den Dotter (Eigelb) und ein wenig von der Buttermilch in eine Schüssel. Alles wird mit einem Schneebesen zu einem glatten Teig verrührt. Dann gebe ich nach und nach die verbleibende Buttermilch und die abgetropften Rosinen hinzu. Der Liebste hat mit einem Schneebesen Eischnee geschlagen, den ich zum Schluss vorsichtig unter den Teig hebe. 

Der fertige Teig kommt in mehreren Portionen in die heiße Bratpfanne

Der fertige Teig kommt in mehreren Portionen in die heiße Bratpfanne

In einer Pfanne nun neutrales Öl mit etwas Butter erhitzen und, sobald das Fett heiß ist,  2 bis 3 Kellen vom Teig hinzugeben. Dabei darauf achten, dass in jeder Portion Rosinen sind, die tummeln sich nämlich gerne am Boden der Schüssel. Einen Deckel auf die Pfanne geben und den Teig 3 bis 5 Minuten anbraten und aufgehen lassen. Die Hitzezufuhr gegebenenfalls reduzieren, damit der Teig nicht anbrennt. Den Schmarren mit Hilfe eines Deckels, Tellers oder mit Pfannenwendern wenden und auch von der zweiten Seite anbraten. Mit Pfannenwendern in Stücke reißen, nochmals kurz braten und wenn alles schön goldgelb ist, auf einen Teller oder in eine Schale geben, mit Puderzucker bestäuben und im Backofen bei geringer Hitze warm halten. Den übrigen Teig ebenso verarbeiten. 

Guten Appetit!

Guten Appetit!

Den fertigen Schmarren mit Apfelkompott, Zwetschgenröster, Preiselbeeren oder nach persönlichem Geschmack mit einer anderen Beilage servieren.